Satzung

Auf dieser Seite finden Sie die aktuelle Satzung des Vereins P.I.D.O. Ring Alternative für Erwachsene (AFE) e.V.

Unsere Satzung

§ 1 Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen P.I.D.O. Ring Alternative für Erwachsene (AFE).
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Mauerstr. 4, 07407 Rudolstadt
  3. 
Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Rudolstadt eingetragen und führt den Zusatz „e.V.“
  4. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung und Austausch, Begegnung, Selbstorganisation sowie der Schaffung von strukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen für gemeinschaftliche Aktivitäten von Erwachsenen.
  2. Die Mission des Vereins ist es, Menschen im Erwachsenenalter dabei zu unterstützen bewusster, klarer und verantwortungsvoller ihren eigenen Lebensweg zu gestalten.
  3. Der Verein versteht sich ausdrücklich als Plattform für Bildung, Begegnung, Austausch, gemeinsames Wachstum und bewusste Lebensgestaltung, der Raum für Seminare, Workshops und Veranstaltungen im Bereich Selbstreflektion, Achtsamkeit und persönliche Entwicklung zur Verfügung stellt. D.h. der Verein schafft Raum für Bildung, Orientierung und Austausch – jenseits von Bewertung und Dogma.
  4. Der Verein selbst ist kein Anbieter von Therapie-, Heil-, Beratungs- oder sonstigen personenbezogenen Leistungen. Der Verein fördert lediglich die Selbstreflexion, Eigenverantwortung und respektvollen Austausch. Inhalte, Durchführungen und Verantwortung von Veranstaltungen, Seminaren, Sitzungen oder sonstigen Formaten liegen ausschließlich bei dem jeweiligen selbständig tätigen Anbieter/innen oder den Mitgliedern im Ehrenamt.
  5. Der Verein verfolgt keine steuerbegünstigten Zwecke im Sinne der §§ 51-68 AO.
  6. Der Verein ist politisch neutral und unabhängig.

§ 3 Tätigkeiten und Angebote

  1. Der Verein kann Räumlichkeiten an Mitglieder und externe Nutzer/innen entgeltlich überlassen.
  2. Der Verein kann Kooperationsverträge, Ehrenamtliche Mitglieder, Nutzungsordnungen und interne Regelwerke zur Organisation der Raumnutzung beschließen.
  3. Der Verein kann mehrere Standorte, Zweigstellen oder Arbeitsorte im Inland betreiben.

§ 4 Mittelverwendung und Vermögen

  1. Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen ausschließlich für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
  3. Mitglieder haben keinen Anspruch auf Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  4. Der Verein kann Vermögen bilden, Rücklagen bilden sowie bewegliches und unbewegliches Vermögen erwerben, halten und veräußern.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden.
  2. Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Eine Ablehnung des Antrags muss er gegenüber dem Antragsteller nicht begründen.
  3. Eine Mitgliedschaft kann auch über die Einladung eines Vorstandsmitglieds erfolgen.
  4. Auf Vorschlag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung Mitglieder oder sonstige Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern auf Lebenszeit ernennen.
  5. Die Mitgliedschaft begründet keinen Anspruch auf Nutzung von Vereinsräumen.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Tod (bei juristischen Personen mit deren Erlöschen), Austritt oder Ausschluss.
  2. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Austritt kann nur mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden.
  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es
  1. schuldhaft das Ansehen oder die Interessen des Vereins in schwerwiegender Weise schädigt.
  2. mehr als drei Monate mit der Zahlung seiner Aufnahmegebühr oder seiner Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung unter Androhung des Ausschlusses die Rückstände nicht eingezahlt hat.

Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, in der Mitgliederversammlung zu den Gründen des Ausschlusses Stellung zu nehmen. Diese sind ihm mindestens zwei Wochen vorher mitzuteilen.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Jedes Mitglied hat das Recht an gemeinsamen Veranstaltungen teilzunehmen.
  2. Jedes Mitglied hat die Pflicht, regelmäßig seine Mitgliedsbeiträge zu leisten.
  3. Jedes Mitglied im Ehrenamt hat die Pflicht, die Interessen des Vereins zu fördern und soweit es in seinen Kräften steht, das Vereinsleben durch seine Mitarbeit zu unterstützen.

§ 8 Beiträge und Entgelte

  1. jedes Mitglied hat einen im Voraus fällig werdenden jährlichen Mitgliedsbeitrag zu entrichten.
  2. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliedversammlung festgelegt.
  3. Ehrenmitglieder sind von der Aufnahmegebühr und den Mitgliedsbeiträgen befreit.
  4. Der Verein kann Entgelte für die Nutzung von Räumen und Infrastruktur festlegen.

§ 9 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 10 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
  2. Sie beschließt über grundlegende Angelegenheiten, insbesondere für folgende Entscheidungen:
  1. Änderungen der Satzung,
  2. die Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge,
  3. die Ernennung von Ehrenmitgliedern sowie der Ausschluss von Mitgliedern aus dem Verein,
  4. die Wahl und die Abberufung der Mitglieder des Vorstands,
  5. Ernennung von Mitgliedern im Ehrenamt,
  6. 
die Auflösung des Vereins. 


§ 11 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Schatzmeister und dem Schriftführer.
  2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch ein Vorstandsmitglied allein vertreten.
  3. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und kann Dritte mit Aufgaben beauftragen.
  4. Vorstandsmitglieder haften dem Verein gegenüber nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

§ 12 Aufgaben des Vorstands

Dem Vorstand des Vereins obliegt die Vertretung des Vereins nach § 26 BGB und die Führung seiner Geschäfte. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

  1. die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlungen einschließlich der Aufstellung der Tagesordnung,
  2. die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
  3. die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Anfertigung des Jahresberichts,
  4. die Aufnahme neuer Mitglieder.

§ 13 Bestellung des Vorstands

  1. Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren einzeln gewählt. Mitglieder des Vorstands können nur Mitglieder des Vereins sein; mit der Mitgliedschaft im Verein endet auch die Mitgliedschaft im Vorstand. Die Wiederwahl oder die vorzeitige Abberufung eines Mitglieds durch die Mitgliederversammlung ist zulässig. Ein Mitglied bleibt nach Ablauf der regulären Amtszeit bis zur Wahl seines Nachfolgers im Amt.
  2. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so sind die verbleibenden Mitglieder des Vorstands berechtigt, ein Mitglied des Vereins bis zur Wahl des Nachfolgers durch die Mitgliederversammlung in den Vorstand zu wählen.

§ 14 Beratung und Beschlussfassung des Vorstands

  1. Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, einberufen. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung wird die Versammlung verschoben.
  2. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Protokollführer sowie vom Vorsitzenden zu unterschreiben.

§ 15 Einberufung der Mitgliederversammlung

  1. Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, ist vom Vorstand eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung.
  2. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Vereinsmitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Über Anträge zur Tagesordnung, die vom Vorstand nicht aufgenommen wurden oder die erstmals in der Mitgliederversammlung gestellt werden, entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder; dies gilt nicht für Anträge, die eine Änderung der Satzung, Änderungen der Mitgliedsbeiträge oder die Auflösung des Vereins zum Gegenstand haben.
  3. Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

§ 16 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstands, geleitet.
  2. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel aller Mitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
  3. Die Mitgliederversammlung beschließt in offener Abstimmung mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Kann bei Wahlen kein Kandidat die Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder auf sich vereinen, ist gewählt, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat; zwischen mehreren Kandidaten ist eine Stichwahl durchzuführen. Beschlüsse über eine Änderung der Satzung bedürfen der Mehrheit von drei Vierteln, der Beschluss über die Änderung des Zwecks oder die Auflösung des Vereins der Zustimmung von neun Zehnteln der anwesenden Mitglieder.
  4. Über den Ablauf der Mitgliederversammlung und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Protokollführer und vom Vorsitzenden zu unterschreiben ist.

§ 17 Haftung

  1. Für Verbindlichkeiten des Vereins haftet nur das Vereinsvermögen.
  2. Eine persönliche Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen.

§ 18 Satzungsänderung

Änderungen der Satzung bedürfen der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung.

§ 19 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgen.
  2. Bei Auflösung oder Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an die Mitglieder nach Maßgabe des Auflösungsbeschlusses, soweit gesetzliche Vorschriften dem nicht entgegenstehen.
  3. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn dem Verein die Rechtsfähigkeit entzogen wurde.

Rudolstadt, 02.03.2026

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